Schlösser und Burgen

Schlösser und Burgen in der Fränkischen Schweiz

Nicht nur in Bamberg direkt sondern auch im der angrenzenden Fränkischen Schweiz, haben Sie sehenswerte Schlösser und Burgen direkt vor Bamberg Toren.

Schloss Seehof in Memmelsdorf

Das Schloss Seehof bei Memmelsdorf liegt inmitten eines angelegten Parks und den dazugehörigen Wasserspielen an den dortigen Brunnen. Derzeit befindet sich in der ehemaligen Sommerresidenz der Bamberger Bischöfe, das Landesamt für Denkmalschutz. Und falls Sie nach Ihrem Spaziergang durch den über 20 Hektar großen Park Lust auf eine Tasse Kaffee und ein gutes Stück Kuchen haben sollten, so befindet sich direkt auf dem Gelände auch ein Cafe.
Das Restaurant und Café am Schloss Seehof hat von 09:00 bis 18:00 Uhr durchgängig für Sie geöffnet außer vom 24.12. bis 05.01.

Schloss Greifenstein bei Heiligenstadt

Dieses Schloss bei Heiligenstadt ist eines der am Besten erhaltenen Schlösser der Burgenstraße und bietet eine große Waffensammlung. Das Schloss ist heute immernoch im Familienbesitz der Familie von Stauffenberg. Es werden hier regelmäßig Führungen angeboten und an der dortigen Burgklause kommt weder Durst noch Hunger auf. Das Schloss ist auch ein beliebtes Wanderziel, welches vom Hotel Sponsel-Regus leicht zu erreichen ist.
Schlossführungen von 09:00 bis 11:15 und 13:30 bis 16:45 Uhr.
Vom 01.03. bis 30.04. Mittwoch bis Sonntag / 01.05. bis 31.10. täglich / 01.11. bis 15.01. Mittwoch bis Sonntags geöffnet

Giechburg bei Scheßlitz

Wenn man über Schlösser und Burgen der Fränkische Schweiz spricht, so kann man natürlich diese nicht vorenthalten. Bei der Giechburg handelt es sich um eine gut erhaltene Burgruine, die zur Zeit des Mittelalters als äußerst sicher angesehen wurde, weshalb auch der Domschatz zeitweise hier verwahrt wurde. Im Gegensatz zur naheliegenden Burg Gügel, konnte die Giechburg dem Ansturm der Hussiten standhalten. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts gelang es Belagerern die Burg niederzubrennen. Der darauffolgende Wiederaufbau im Stil der Renaissance fand gegen Ende dieses Jahrhunderts statt.
Heute ist ein Beherbergungsbetrieb mit Restaurant für Feste und Feiern in der Burg zu finden. Außerdem führen verschiedene Beschreibungstafeln durch die Burg und deren Vergangenheit.

Gügel bei Scheßlitz

Der Gügel ist eine der Wallfahrskirchen im Erzbistum Bamberg. Ursprünglich handelte es sich hier – ähnlich der Giechburg – um eine Burganlage, wobei diese den Hussiten nicht standhalten konnte. Nachdem die Kirche danach andernorts wiedererbaut wurde, zog der Bauernkrieg von 1525 nicht spurlos vorbei und die Kirche war wiederrum verloren. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Gügel erneut auf einem Felsvorsprung gebaut und thront seither an dieser Stelle. Durch die Kapelle und den unterirdischen Gang gelangt man direkt ins Innere, wo der Altar eine Ansicht des Gügel zeigt und die Kanzel, die ursprünglich im Bamberger Dom stand, zu bewundern ist.

Ruine Neideck bei Streitberg im Wiesenttal

Aber ebenso wie es Schlösser und Burgen in der Fränkische Schweiz gibt, so haben einige die Zeit nicht unbeschadet überdauert. Die Ruine Neideck ist eine Burgruine und auf jeden Fall einen Auflug wert. Die ehemalige Burganlage liegt bei Streitberg und ist eines der Wahrzeichen der Region mit dem markanten erhaltenen Wohnturm. Sie haben einen wunderbaren Blick in das Wiesenttal und können auf die Aufsichtsplattform auf den Bergfried und überblicken die umliegende Region.

Burg Gößweinstein

Direkt oberhalb von Gößweinstein, liegt die gleichnamige Burg, die auch ein lohnendes Wanderziel ist. Vermutlich wurde die Burg um das Jahr 1000 errichtet und wurde bereits ein Jahrhundert später dem Hochstift Bamberg geschenkt. 1803 ging der Besitz in bayerischen Staatsbesitz über und würde anschließend 1875 an die Familie von Sohlern veräußert. 1890 wurde das Gebäude zum heutigen neogotischen Aussehen umgebaut. Angeblich war die Burg Gößweinstein auch Vorbild für Richard Wagners Gralsburg in der Oper Parsifal.

Schloss Unteraufseß

Eines der Schlösser und Burgen im direkten Umfeld des Hotel Bamberg ist Schloss Unteraufseß, nur 6 km entfernt. Laut einer Sage soll der erste Besitzer des Schlosses mit dem späteren Kaiser Heinrich II. gezogen sein und das Schloss ursprünglich als Schutz für das damals gegründete Erzbistum Bamberg sein. Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1114. Die späteren Brüder zerstritten sich und einer gründete ein paar Kilometer entfernt das Schloss Oberaufseß.
Führungen finden von 01.04. bis 31.10. um 11:00 und 14:00 Uhr statt.

Burg Rabenstein

Auf einem Felsvorsprung am Ailsbachtal thront die Burg Rabenstein. Die Burg wurde in dreisigjährigen Krieg nahezu vollkommen zerstört und um 1830 vom Geschlecht von Schönborn in barocker Ansicht wiedererrichtet. Auf Burg Rabenstein sind gleichzeitig verschiedene Aktivitäten möglich: Führungen durch die Burg selbst, Falknereivorführungen und die Sophienhöhle direkt unterhalb der Burg lassen keine Langeweile aufkommen. Außerdem befindet sich an der Burg noch eine Gutsschenke, gegen Hunger und Durst und Abends ist auch das Burgrestaurant in der Burg geöffnet.